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Heimat von Papst Benedikt XVI |
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Papst Benedikt XVI:
Über unseren Heiligen Vater weiß sicherlich jeder ein bißchen was, aber auf der Regensburger - Seite kann er auf keinen Fall unerwähnt bleiben. Ich möchte Sie hier auch nicht mit Daten langweilen, sondern eher über die Emotionen erzählen, die bei seinem Besuch in seiner Heimatstadt überall zu spüren waren. Ein wenig über sein Leben möchte ich Ihnen aber trotzdem mitteilen. Mit bürgerlichem Namen heißt er Joseph Alois Ratzinger und wurde am 16.04.1927 in Marktl, im Landkreis Altötting, geboren. 1946 begann er mit dem Studium der Philosophie und Theologie. 1951 wurde er dann in Freising zum Priester geweiht. Ab da durchlief er viele Stationen, bis er 1981 von Johannes Paul II. nach Rom geholt wurde. Über viele Jahre war er die rechte Hand von Johannes Paul II., bis er nach dessen Tod schließlich sein Nachfolger wurde. Am 19.04.2005 wurde aus Kardinal Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.. Die Meinungen darüber, ob er nun der "Richtige" sei, hätten unterschiedlicher nicht sein können. Viele Pilger, die nach Altötting reisen, machen jetzt einen Abstecher nach Marktl, um sich das Geburtshaus des Papstes anzusehen.
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Sein Wohnhaus in Pentling ist mittlerweile zu einer Touristenattraktion geworden. Vom 11.09. bis 13.09.2006 kam er dann erstmals als katholisches Kirchenoberhaupt zurück in seine Heimatstadt. Natürlich waren diese Tage vollgepflastert mit offiziellen Terminen. Am 12.09.2006 hielt er vormittags die Eucharistiefeier am Islinger Feld und nachmittags fuhr er mit dem Papamobil zur Universität, wo er vor Professoren und Studenten sprach. Abends hielt er dann noch einen ökumenischen Gottesdienst im Dom. An diesem Tag war für das Private mit Sicherheit keine Zeit mehr. Überall, wo er mit seinem Mobil entlangfuhr, standen die Menschen, um ihn zu sehen. Meiner persönlichen Meinung nach wurde ihm bewußt, daß er jetzt in der absoluten Öffentlichkeit steht und es ihm nicht mehr möglich sein wird, sich frei bewegen zu können. Als Heiliger Vater hat man viele Pflichten, und während er früher des öfteren hier Urlaub gemacht hat, stellt sich jetzt die Frage, ob sich auch jetzt noch Gelegenheit ergibt, um nach Regensburg zu kommen.
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Ich bin fest davon überzeugt, daß den "Privatmann" Joseph Ratzinger diese Gedanken beschäftigt haben. Um so mehr hat er am 13.09.2006 den freien Tag genossen. An diesem Tag hatte er nur vormittag einen
offiziellen Termin und den Nachmittag verbrachte er mit seinem Bruder Georg. Nicht nur Domkapellmeister, sondern auch Leiter der Regensburger Domspatzen, stand natürlich auch dieser von einem
Tag auf den anderen im Rampenlicht. Für die beiden war dieser Nachmittag sicherlich etwas ganz besonderes. Sie besuchten das Grab ihrer Eltern und ihrer Schwester. Den Rest des Tages
verbrachten sie dann im Wohnhaus in Pentling. Obwohl auch hier viele Leute auf der Straße und rund um das Haus standen, waren die beiden hinter den Mauern einfach nur für sich. Die
Brüder haben eine sehr enge Bindung zueinander und gerade an diesem Tag hatten sie sich bestimmt viel zu erzählen.
Das frühere Auto des Joseph Ratzinger
hat nach der Papstwahl einem jungen Mann viel Glück und Geld gebracht. Der damals 21-jährige Benjamin Halbe kaufte den VW-Golf. Dieser kam nach der Papstwahl auf die Idee, das Fahrzeug im Internet zu versteigern. Er erhielt auf den Cent genau 188.938,88 Euro für den damals 5 Jahre alten Volkswagen. Die Einnahmen für den Auftritt in Stern-TV spendete Benjamin Halde an ein Kinderhospiz. Auch hier waren die Medien anwesend und das Öffentlichkeitsinteresse an der Hospiz stieg. So entstand von Benjamin Halde in Zusammenarbeit mit Freunden, Behörden und Institutionen die Stiftung "Hoffnungsschimmer".
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