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Dom St. Peter in Regensburg

Über unseren Dom St. Peter gibt es ganz sicher viel zu erzählen, und hier für Sie das Interessanteste!

Der Regensburger Dom

Er ist eines der Wahrzeichen von Regensburg. Erbaut  im gotischen Stil, kann die genaue Bauzeit des Doms aber nicht festgelegt werden. Geschätzt wird aber, dass der Baubeginn so um 1260 und die Fertigstellung etwa 1520 war. Das sind über 250 Jahre Bauzeit. Eigentlich kann ich mir das gar nicht vorstellen. Wieviel hunderte von Menschen und wieviele Generationen brauchte man, um so eine Kirche zu bauen? Unzählige Säulen, Bögen und wunderschöne Farbfenster machen ihn einfach gewaltig. Betritt man ihn, wird man ganz klein und braucht schon einige Zeit, um die ganzen Eindrücke in sich aufnehmen zu können. Es gibt mehrere Altäre, beachtenswerte Steinfiguren und er ist die Grabstätte der Regensburger Bischöfe. Ich würde Ihnen eine Domführung auf jeden Fall ans Herz legen und mir dabei natürlich auch das Domschatzmuseum ansehen.

Ein absolutes Highlight ist die sonntägliche Messe. Sie können dabei die "Regensburger Domspatzen" live singen hören, und das ist wirklich ein Erlebnis.

 


Steinerne Brücke:

Hat man die Kathedrale gesehen, darf man “SIE” auf gar keinen Fall vergessen. Der Brückenbau begann 1135 und soll 11 Jahre gedauert haben. Sie verbindet den Stadtkern mit dem Stadtteil Stadtamhof. Früher war diese viel befahren, heute ist sie nur noch für Busse und Taxen freigegeben. Von der Mitte aus  hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Donauschiffe und die Altstadt mit den Domspitzen im Hintergrund.

Steinerne Brücke mit Blick auf die Skyline von Regensburg

Nachdem beide Bauwerke schon irgendwie zusammengehören, möchte ich Ihnen dazu eine kleine Geschichte erzählen. Die Sage handelt von zwei Baumeistern. Zu sehen sind beide in Form von steinernen Skulpturen. Den Dombaumeister, der sich hinunterstürzt, und den Brückenbaumeister, der ihm zusieht.  Wie es dazu kam? Beide schlossen eine Wette ab, wessen Bau eher fertig sei. Der Brückenbaumeister rief den Teufel zu Hilfe und ging mit ihm einen Pakt ein.

Der Teufel sollte ihm helfen, die Brücke vorm Dom fertigzustellen und dafür versprach er ihm die ersten 3 Seelen, die sie nach Fertigstellung überqueren. Der Teufel half beim Bau und in kurzer Zeit war sie fertig. Als der Dombaumeister dies sah, stürzte er sich vom Gerüst in die Tiefe. Der Brückenbaumeister aber sperrte die Brücke so, daß kein Mensch darüber gehen konnte. Da auch Tiere Seelen haben, trieb er einen Hund, eine Henne und einen Hahn darüber. Er hatte den Teufel überlistet, denn dieser mußte sich mit den Seelen der Tiere zufrieden geben.

Ist doch eine schöne Geschichte, oder?

Der Dombaumeister stürzt sich in die Tiefe
Bruckmandl

 

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